MSV Duisburg gegen Fortuna Köln: so lautet das Regionalliga-West-Topspiel am Samstag (1. März, 14 Uhr, RevierSport-Liveticker).
Arnold Budimbu, 30-jähriger Stürmer der Kölner, spielt mit 21 Einsätzen (fünf Tore und fünf Vorlagen) eine starke Saison und gehört zu den Besten im Kader von Coach Matthias Mink.
Der gebürtige Bochumer Budimbu hat im Ruhrpott auch schon für Schalke 04 II (30 Spiele, 8 Tore, 5 Vorlagen), Rot-Weiß Oberhausen (54, 11, 13) und auch den MSV Duisburg (30, 1, 1) gespielt.
RevierSport hat vor dem Duell mit dem Ex-Arbeitgeber mit Arnold Budimbu gesprochen.
Arnold Budimbu, ist die Partie beim MSV eine Art Endspiel für die Fortuna?
Nein! Das ist kein Endspiel. Es sind noch viele Partien zu absolvieren.
Was für ein Spiel erwarten Sie? Immerhin hatte der MSV zuletzt ordentlich geschwächelt.
Ich denke, dass das ein sehr intensives Spiel sein wird. Der MSV steht oben, aber jeder will Duisburg schlagen. Wir auch. Das wird eine sehr interessante Partie.
Was macht diese Fortuna-Mannschaft so stark?
Wir sind eine sehr junge, aber mittlerweile auch zusammengewachsene Mannschaft. Wir haben eine sehr gute Offensive und sind gefährlich. Mit uns ist immer zu rechnen. Wir sind gefährlich und diese Gefährlichkeit wollen wir immer unter Beweis stellen - auch am Wochenende in Duisburg.
Hätten Sie damals, als Sie MSV-Profi waren, geglaubt, dass Duisburg mal in der Regionalliga spielt?
Ich habe sehr gute Erinnerungen an den MSV. Die Fans, das Stadion, die Menschen, die dort arbeiten - das war alles rundum positiv. Ich hätte nicht gedacht, dass der MSV in der Regionalliga spielen wird. Das hat, glaube ich, niemand gedacht oder so erwartet.
Unabhängig von dem Ergebnis am Samstag: Was wünschen Sie dem MSV für die Zukunft?
Ich wünsche dem MSV nur das Beste! Das ist ein Verein, der aufgrund der Tradition, der Umgebung, dem Stadion und der Fanbase nichts in der 4. Liga zu suchen hat. Ich wünsche dem Verein, vielleicht nicht unbedingt in dieser Saison (lacht), aber spätestens im nächsten Jahr, dass der Wiederaufstieg gelingt.